Gemeinde B�hlertal

Seitenbereiche

Facebook Icon
Schriftgr��e �ndern

Weitere Informationen

Kontakt

Tourist Information

Tourist-Information
Hauptstr. 92
77830 Bühlertal
Tel.: 07223/7101-180
E-Mail schreiben

Tourist Icon

Rathaus

Gemeindeverwaltung
Hauptstr. 137 77830 Bühlertal Tel.: 07223/ 7101-0 E-Mail schreiben

Wappen vom B�hlertal

Leben & Wohnen

Navigation

Seiteninhalt

Nutzungsmöglichkeiten für ehemalige Rebflächen

Der „Katalog alternative Nutzungsmöglichkeiten ehemaliger Rebflächen“ bietet Eigentümerinnen und Eigentümern sowie bewirtschaftenden Personen und Betrieben eine Orientierungshilfe zur Neuausrichtung ihrer Flächen. Als Werkzeugkasten bündelt er rechtliche Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und Genehmigungspflichten. Detaillierte Steckbriefe strukturieren die verschiedenen Nachnutzungsoptionen. Zudem zeigt der Leitfaden Praxisbeispiele. Den vollständigen Katalog finden Sie auf den Seiten des LGL unter folgendem Link: https://www.lgl-bw.de/export/sites/lgl/unsere-themen/Flurneuordnung/Galerien/Dokumente/2026-06-26-KATALOG_Alternative-Nutzungen-Rebflaechen_MiBa.pdf

 

Beteiligung der Gemeinde Bühlertal

Der Weinbau in Baden-Württemberg steht vor großen Herausforderungen. Sinkender Weinkonsum, steigende Produktionskosten und fehlende Nachfolger führen dazu, dass immer mehr Rebflächen nicht mehr bewirtschaftet werden. Diese Entwicklungen betreffen nicht nur die Winzerinnen und Winzer, sondern auch das Landschaftsbild, den Naturhaushalt und den Tourismus.

Vor diesem Hintergrund hat das Land Baden-Württemberg das Sonderprojekt „Weinbau Mittelbaden“ initiiert. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit Kommunen, Winzerschaft, Grundstückseigentümern und weiteren Akteuren ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept für die Rebflächen in der Region zu entwickeln. Neben der Stärkung des Weinbaus sollen auch sinnvolle alternative Folgenutzungen für nicht mehr bewirtschaftete Flächen geprüft werden.

Das Projekt hat Pilotcharakter und soll als Grundlage für mögliche Nutzungsänderungen sowie eine nachhaltige Neuordnung der Kulturlandschaft in Mittelbaden dienen. Die Gemeinde Bühlertal beteiligt sich gemeinsam mit dem Landratsamt Rastatt, mit den Städten Baden-Baden und Bühl sowie den Gemeinden Ottersweier und Sinzheim aktiv an diesem Prozess.

Vorgehensweise im Projekt

Zu Beginn des Projekts werden die bestehenden Rebflächen und brachliegenden Grundstücke systematisch erfasst. Ziel ist es, eine belastbare Datengrundlage zu schaffen, um den aktuellen Zustand der Flächen realistisch bewerten zu können. Darauf aufbauend werden Kriterien für zukunftsfähige Weinbauflächen erarbeitet, unter anderem im Hinblick auf Bewirtschaftbarkeit und Vermarktung.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Beteiligung der Betroffenen. In Workshops, Informationsveranstaltungen und Befragungen werden Winzerinnen und Winzer, Grundstückseigentümer sowie Kommunen eingebunden. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Ausarbeitung von sogenannten Kernzonen ein, in denen der Weinbau langfristig gesichert werden soll. Für andere Flächen werden mögliche alternative Nutzungen geprüft, etwa im Bereich Naturschutz oder Landschaftspflege.

Die Koordination des Projekts erfolgt unter Leitung des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) mit Unterstützung eines externen Projektmanagements. Die Ergebnisse sollen Schrittweise öffentlich vorgestellt und diskutiert werden.

 

Der Fragebogen zum Projekt

Sie sind die Expertinnen und Experten für den Weinbau in Mittelbaden. Ihre Kenntnisse und Ihre Bedarfe benötigen wir für eine erfolgreiche Planung und Umsetzung.

Hier der Link zum Fragebogen:

Sonderprojekt Weinbau Mittelbaden

 

Kontakt/Information

Das Projekt wird bei der Gemeindeverwaltung Bühlertal federführend durch Hauptamtsleiter Markus Brügel und Angelika Zimmermann als Beauftragte für die Landschaftspflege betreut.

Hier die Kontaktdaten der Ansprechpartner:

Markus Brügel: Tel. 07223 7101-140 oder Email: markus.bruegel(@)buehlertal.de
Angelika Zimmermann:
Tel. 0151 19604280 oder Email: 
angelika.zimmermann(@)buehlertal.de

Weitere Informationen und Unterlagen zu den einzelnen öffentlichen Veranstaltungen erhalten Sie auf den Seiten des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung unter folgendem Link:
Projekt Weinbau Mittelbaden

 

Sonderprojekt Weinbau Mittelbaden: Maßnahmen gegen verwilderte Rebflächen - Pressemitteilung Landratsamt Rastatt vom 03.07.2026

Das Sonderprojekt Weinbau Mittelbaden arbeitet an konkreten Lösungen für die Zukunft der Weinbaulandschaft in Mittelbaden. Seit November 2025 entwickeln das Büro neuland+ gemeinsam mit den Städten und Gemeinden Baden-Baden, Bühl, Bühlertal, Sinzheim und Ottersweier sowie dem Landratsamt Rastatt Maßnahmen gegen die zunehmende Zahl verwilderter Rebflächen und erarbeiten gleichzeitig ein langfristiges Nutzungskonzept für den Weinbau. Die Ergebnisse des Projekts werden am 22. Oktober 2026 in der Reblandhalle in Bühl-Altschweier vorgestellt.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen sogenannte Drieschen – aufgegebene Rebflächen, die entweder nicht ordnungsgemäß gerodet wurden oder seit mindestens zwei Jahren nicht mehr nach guter fachlicher Praxis bewirtschaftet werden. Sie gelten als sichtbares Zeichen des Strukturwandels im Weinbau und sind eine Folge des wirtschaftlichen Drucks auf die Branche. Für die Winzerinnen und Winzer haben diese Flächen jedoch nicht nur landschaftliche Auswirkungen. Von ihnen geht ein erheblicher Schädlingsdruck aus, der den Pflanzenschutz in benachbarten Weinbergen erschwert und zusätzliche Kosten verursacht. In den vergangenen Monaten wurden die betroffenen Flächen im Projektgebiet systematisch erfasst. Die beteiligten Kommunen recherchieren derzeit die Eigentümerinnen und Eigentümer der betroffenen Grundstücke. Auf Grundlage der Vorgaben des Regierungspräsidiums Karlsruhe können diese zunächst angehört und anschließend zur Wiederaufnahme der Bewirtschaftung oder zur Rodung verpflichtet werden. Werden entsprechende Anordnungen nicht umgesetzt, sind Zwangsgelder oder als letztes Mittel Ersatzvornahmen durch die Kommunen möglich. Derzeit stimmen die beteiligten Kommunen das weitere Vorgehen ab.

Langfristige Neuordnung der Weinbaulandschaft

Die Beseitigung der Drieschen allein löst die strukturellen Herausforderungen des Weinbaus jedoch nicht. Deshalb entwickelt das Sonderprojekt parallel ein Zonierungskonzept, das die zukünftige Nutzung ehemaliger Rebflächen neu ordnen soll. Ziel ist es, den Weinbau langfristig auf geeignete Flächen zu konzentrieren, weitere Drieschen möglichst zu vermeiden und größere zusammenhängende Bewirtschaftungseinheiten zu schaffen. Gleichzeitig sollen die Kulturlandschaft erhalten und Nutzungskonflikte reduziert werden. Vorgesehen ist unter anderem die Ausweisung einer Zone Weinbau, in der künftig ausschließlich Reben und gepflegte Brachen liegen sollen. Ergänzend ist eine Pufferzone mit Brachen, Streuobstflächen und Beweidung geplant, die bei Bedarf wieder für den Weinbau aktiviert werden kann. Weitere Flächen könnten künftig für ökologische Aufwertungen, Aufforstungen oder andere Nutzungen vorgesehen werden.

Flächenbörse und Nutzungskatalog bereits verfügbar

Ob das Nutzungskonzept langfristig erfolgreich umgesetzt werden kann, hängt wesentlich von der Bereitschaft der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie der Bewirtschaftenden ab. Bereits während der Erarbeitung des Zonierungskonzepts können Interessierte Flächen über die eingerichtete Flächenbörse anbieten, nach Bewirtschaftenden suchen oder sich mithilfe eines Nutzungskatalogs über alternative Nutzungsmöglichkeiten informieren.

https://www.lgl-bw.de/unsere-themen/Flurneuordnung/Projekt-Weinbau-Mittelbaden/index.html

Regionalmanagement als nächster Schritt

Nach Abschluss des Projekts soll geprüft werden, wie die Umsetzung des Zonierungskonzepts dauerhaft begleitet werden kann. Das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg hat hierfür die Förderung eines Regionalmanagements in Aussicht gestellt. Über einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren könnte eine Personalstelle mit 75 Prozent Landesmitteln gefördert werden. Den verbleibenden Eigenanteil würden die beteiligten Kommunen tragen, die derzeit über eine mögliche Fina

Weitere Informationen

Kontakt

Tourist Information

Tourist-Information
Hauptstr. 92
77830 Bühlertal
Tel.: 07223/7101-180
E-Mail schreiben

Tourist Icon

Rathaus

Gemeindeverwaltung
Hauptstr. 137 77830 Bühlertal Tel.: 07223/ 7101-0 E-Mail schreiben

Wappen vom B�hlertal