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Neujahrsempfang - Rede des Bürgermeisters

Teil 1: Begrüßung

Liebe Bühlertälerinnen und Bühlertäler,
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, erfülltes und hoffnungsvolles Jahr 2026.
Nach der wunderbaren Eröffnung durch unsere vereinten Männerchöre und dem Stück „Meine Heimat im Tal“ darf ich Sie mit großer Freude heute mit einer Premiere zu unserem Neujahrsempfang in der Gemeinde Bühlertal begrüßen. Premiere deshalb, weil ich Sie zum ersten Mal im Haus des Gastes mit neu eingebautem Aufzug begrüßen darf. Wenn Sie diesen noch nicht in Augenschein genommen oder benutzt haben, so können Sie dies gerne nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung tun.
Es freut mich, dass Sie heute hier sind – als Zeichen unserer lebendigen Gemeinschaft, unseres Dialogs und unseres gemeinsamen Weges in ein neues, aufregendes und herausforderndes Jahr 2026.
Bevor ich Sie auf eine kurze Reise in die aktuelle politische Lage, den Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 und unser diesjähriges Jubiläumsjahr mitnehme, möchte ich es mir nicht nehmen lassen, ein paar wichtige Persönlichkeiten zu begrüßen. Gerne können Sie aus zeitökonomischen Gründen erst nach meiner Aufzählung unserer Ehrengäste applaudieren.   
Es freut mich sehr, heute unsere beiden Landtagsabgeordneten, Cornelia von Loga und Hans-Peter Behrens bei uns begrüßen zu dürfen. Vielen Dank für den kurzen Draht zu euch und euer fortwährend offenes Ohr für die Belange unserer Gemeinde.
Stellvertretend für unseren Landrat begrüße ich recht herzlich Sébastian Oser, den ersten Landesbeamten des Landkreis Rastatt.  Die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt gestaltet sich regelmäßig kooperativ und zielführend, vielen Dank lieber Sébastian, dass es so gut funktioniert.
Da wir uns auf der Landkreisebene bewegen, freut es mich, heute Herrn Landrat a.D. und Ehrenbürger Jürgen Bäuerle und seine Ehefrau Marga in unseren Reihen begrüßen zu dürfen.
Ebenfalls darf ich Herrn Bürgermeister a.D. Hans-Peter Braun und seine Ehefrau Elke herzlich willkommen heißen. Schön, dass ihr beiden heute hier seid.
Sehr gefreut hat es mich, dass so zahlreiche Bürgermeisterkollegen die Einladung zu unserem Neujahrsempfang angenommen haben. So darf ich die Bürgermeisterinnen Kerstin Cee aus Hügelsheim, Bettina Kist mit ihrem Ehemann Klaus und Bürgermeisterin Dijana Opitz aus Sasbach begrüßen. Weiterhin darf ich, in alphabetischer Reihenfolge, die Herren Bürgermeister Daniel Fritz mit seiner Ehefrau Ines aus Bühl, Christian Greilach aus Lichtenau, Dr. Tobias Krammerbauer aus Baden-Baden, Thomas Lachnicht aus Rheinmünster und Jürgen Pfetzer mit seiner Ehefrau Angela recht herzlich willkommen heißen. Euer Besuch zeigt, dass wir eine starke Gemeinschaft von Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Mittelbaden haben.
Ebenfalls recht herzlich begrüßen möchte ich die anwesenden Mitglieder des Gemeinderates und insbesondere meine drei stellvertretenden Bürgermeister, die Herren Stefan Ursprung, Volker Blum und Peter Ganter. Vielen Dank für die bisherige gute und konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat.
Nicht vergessen möchte ich unsere beiden verantwortlichen Personen für unsere Grundschulen, Frau Rektorin Evi Böhmer und Herrn Rektor Paul Meer. Ebenfalls freut es mich, Frau Cornelia Brügel als Leiterin des Kindergartens St. Michael begrüßen zu dürfen.
Bekannt wurde er unter anderem durch die Sendung „Papageien, Palmen und Co.“, herzlich Willkommen Professor Dr. Matthias Rheinschmidt.
Last but not least freut es mich, die Vertreter unseren regionalen Banken begrüßen zu dürfen.  
Zum Schluss möchte ich Sie alle, die ich noch nicht namentlich erwähnt habe, recht herzlich willkommen heißen. Vielen Dank, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Ich wünsche uns allen einen schönen Neujahrsempfang und nette Gespräche im Anschluss an den formellen Teil.
Ich darf nun den Musikverein Bühlertal um ein erstes musikalisches Stück bitten.
 

Teil 2: Neujahrsansprache und Haushalt 2026

2.1 Impuls und Blick auf die politische Lage

Meine Damen und Herren,
Wir leben in einer Welt, die sich rasanter verändert als je zuvor. Globale Entwicklungen, technische Umbrüche, gesellschaftliche Veränderungen – vieles bewegt sich gleichzeitig, vieles fordert uns heraus. Die Orientierung zu behalten fällt da manchmal schwer. Meinen letztjährigen Ausführungen beim Neujahrsempfang 2025 folgend, habe ich meinen Blick erneut nach Japan gewandt. Das Jahr 2026 steht dort im Tierkreiszeichen des Pferdes, dem „uma-doshi“. 
Ein schönes Bild – denn kaum ein Tier verkörpert Bewegung, Kraft und Freiheit so sehr wie das Pferd. Diese Eigenschaften sind vielleicht genau das, was wir in dieser Zeit brauchen. Denn die Herausforderungen sind groß. Veränderungen lassen sich nicht aufhalten. Aber wir können entscheiden, wie wir ihnen begegnen:

Mit Mut statt Angst.
Mit Bewegung statt Stillstand.
Mit Zuversicht statt Resignation.
Wie das Pferd können wir lernen, unseren Blick nach vorne zu richten und dennoch fest auf dem Boden zu bleiben. Wir dürfen uns trauen, Dinge anzupacken, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen. Dabei brauchen wir – wie das Pferd seinen Reiter – Vertrauen ineinander. Nur gemeinsam können wir Kraft entfalten.
Wenn wir beherzt, loyal, offen und kraftvoll bleiben, dann können wir auch in stürmischen Zeiten Wege finden, die uns weiterbringen.
So wird aus Tempo keine Überforderung – sondern Bewegung nach vorn.

2.2 allgemeine politische Lage

Wenn wir in diesen Tagen in die Welt schauen, dann sehen wir, dass Frieden und Stabilität keine Selbstverständlichkeit sind. Der Krieg in der Ukraine dauert an – mit unermesslichem menschlichem Leid, Zerstörung und großer Unsicherheit für das gesamte Europa. Im Nahen Osten eskalieren immer wieder Gewalt und Gegengewalt und bringen unermessliches menschliches Leid mit sich. Und selbst in unserer westlichen Hemisphäre spitzen sich geopolitische Spannungen zu – etwa in den Beziehungen zwischen den USA und Venezuela.
All das zeigt uns, wie zerbrechlich Frieden, Stabilität und Vertrauen geworden sind. Gewalt, Angst, Terror und Gegengewalt bestimmen das Bild. Diese Konflikte berühren uns, auch emotional, denn sie sind nicht weit weg – weder geographisch noch menschlich. Sie zeigen, wie wichtig Dialog, Diplomatie und die Achtung des menschlichen Lebens sind.
Viele Menschen haben Angehörige verloren, leben in Angst oder mussten ihre Heimat verlassen. Auch bei uns in Bühlertal haben Geflüchtete Aufnahme gefunden – und ich danke allen, die ihnen mit Offenheit und Hilfsbereitschaft begegnen. Stellvertretend für die zahlreichen ehrenamtlichen Hände im Bereich der Integrationsarbeit möchte ich mich bei unserer Integrationsbeauftragten Petra Reisewitz und dem gesamten Team des HerzensSachen-Ladens für ihre tolle Arbeit bedanken. 

 

2.3 Europa – Gemeinschaft in Verantwortung

Europa ist in dieser Lage mehr denn je gefordert. Die Europäische Union steht vor großen Aufgaben: Sicherheit, Energieversorgung, wirtschaftliche Stabilität und der Schutz demokratischer Werte.
Wir sehen aber auch: Europa hält zusammen. Staaten stehen solidarisch an der Seite der Ukraine. Sie investieren in gemeinsame Sicherheit, aber auch in humanitäre Hilfe. Europa bleibt ein Friedensprojekt – eines, das wir weiter stärken müssen.
 

2.4 Deutschland – gesellschaftlicher Zusammenhalt

Auch in Deutschland spüren wir die Folgen dieser Entwicklungen. Wirtschaftliche Unsicherheit, steigende Lebenshaltungskosten, gesellschaftliche Debatten über Migration, Energie und Sicherheit beschäftigen die Menschen intensiv. Diskussionen werden emotionaler, der Ton manchmal rauer.
Doch Demokratie lebt vom Austausch – vom respektvollen Miteinander, von Kompromissen und von der Bereitschaft zuzuhören. Unsere Gesellschaft darf sich nicht spalten lassen – nicht in Stadt gegen Land, nicht in Alt gegen Jung, nicht in „die einen“ und „die anderen“.
Gerade in Gemeinden wie unserer zeigt sich, was Zusammenhalt bedeutet:
Menschen begegnen sich, sprechen miteinander, arbeiten gemeinsam an Lösungen. Kommunalpolitik ist die Ebene, auf der Demokratie gelebt wird – direkt, konkret und menschlich.
 

2.5 Verantwortung und Zuversicht

Bei all diesen Entwicklungen und scheinbaren Krisen ist es wichtig festzuhalten:

Wir leben in Frieden.

Wir haben Freiheit und Mitbestimmung.

Und wir haben eine starke Gemeinschaft.
Das sind keine Selbstverständlichkeiten – sondern Werte, die wir pflegen und schützen müssen. Bühlertal mag nicht im Zentrum der Weltpolitik stehen – aber wir sind Teil dieser Welt. Unser Beitrag ist ein Klima des Respekts, der Menschlichkeit und der Solidarität zu bewahren.
Nur wenn wir zusammenstehen – als Gemeinde, als Land, als Europa – können wir den Herausforderungen unserer Zeit mit Zuversicht begegnen.

2.6 finanzielle Lage Bühlertal

Wir erleben derzeit eine Phase, die viele Gemeinden in Deutschland an ihre Grenzen führt. Steigende Ausgaben, sinkende Einnahmen, wachsende Aufgaben – all das spannt unsere kommunalen Haushalte bis ins Äußerste. Mancherorts steht die Frage im Raum, was Kommunalverwaltung in Zukunft noch leisten kann. Es ist keine Übertreibung zu sagen: für viele Gemeinden fühlt sich das nach einer existenziellen Krise an.
Dennoch möchte ich an dieser Stelle betonen, dass die Welt und Deutschland bereits in der Vergangenheit von Krisen beeinflusst wurden. Denken wir nur an die vergangene Corona-Pandemie, den zurückliegenden Angriff Russlands auf die Ukraine, die Energiekrise, die Flüchtlingskrisen oder die Finanzkrise 2008. Gerade, wenn es den Anschein erweckte, dass es keinen Ausweg aus der Krise geben würde, wurden die betroffenen Menschen und die Welt stärker und fand gemeinsam einen Weg aus der Krise. Wäre dies nicht der Fall gewesen, so würden wir heute hier nicht zusammensitzen können.
Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass eine Krise ein dynamisches System ist, welches periodisch negativer und auch positiver verlaufen kann. Daher ist es wichtig, weiterhin Entscheidungen zu treffen, wann und wo diese zu treffen sind, auch wenn uns teilweise nicht immer alle Entscheidungsgrundlagen bis ins Detail bekannt sind. Und auch, wenn wir wissen, dass es bereits kurz nach einer Entscheidung zu neuen Erkenntnissen kommen kann.
Eine Sache sollten wir allerdings nicht tun: Entscheidungen aufschieben, wo Handeln gefragt ist. Denn Verantwortung zeigt sich durch unseren Mut, genau diese Entscheidungen zu treffen. Wir werden nur mit mutigen Entscheidungen unsere gemeinsame Zukunft gestalten und keinen Stillstand hervorrufen. Nur dann können wir alle Krisen gemeinsam meistern.
Doch lassen Sie uns in solchen Momenten nicht vergessen, worauf unsere kommunale Stärke gründet. Denn unsere größte Ressource sind nicht Zahlen im Haushalt.
Unsere größte Ressource sind Sie, die Bürgerinnen und Bürger, und Ihr Engagement in unseren Gemeinden – Sie machen das Gemeinwesen aus!
In Bühlertal gelingt uns ein gutes Miteinander immer wieder und ich bin stolz über das herausragende, ehrenamtliche Engagement der vielen Vereine und Organisationen in unserer Gemeinde. Vielen herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz für unsere Gemeinde und unser Gemeinwesen als Mitglied in einem Verein oder als helfende Hand in einer ehrenamtlichen Einrichtung!
 

2.7       Der Kernhaushalt

Es ist mittlerweile bekannt, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Städte und Gemeinden zunehmend schwierig gestalten. Dies trifft nicht alleine auf unsere Gemeinde Bühlertal, die Region Mittelbaden und das ganze Bundesland Baden-Württemberg, sondern Deutschland insgesamt.
Die Europäische Kommission prognostizierte für Deutschland eine Steigerung des Brutto-Inland-Produktes für 2025 um 0,2 % und für 2026 um 1,2 % (EU-Durchschnitt 1,4 %). Die Prognose der Europäischen Kommission wirken sich auf die Erwartungen der Steuerentwicklung aus. Der derzeitigen jährlichen Kostensteigerung von rund 3 % bei den Kommunen, insbesondere in den Bereichen der Personalkosten, Betriebs- und Unterhaltungskosten, Energiekosten und Baukosten stehen somit weniger Erträge gegenüber. Dies schränkt die finanziellen Spielräume der Kommunen regelmäßig weiter ein.
Ein weiterer Punkt für die Einschränkung des finanziellen Spielraumes sind die Kreishaushalte, die sich unweigerlich auf die kommunalen Haushalte auswirken. Insbesondere in den Bereichen der Sozialleistungen und des Gesundheitswesens sind die Landkreise durch Nichteinhaltung des Konnexitätsprinzips chronisch unterfinanziert. Es bleibt zu hoffen, dass sich die finanzielle Schieflage der Landkreise zeitnah ändern wird, andernfalls wird es zu weiteren Erhöhungen der Kreisumlage kommen.
Niedrigere Schlüsselzuweisungen führen zu einem weiteren negativen Ergebnis im Ergebnishaushalt. Im Bereich der Transferaufwendungen werden höhere Zahlungen erforderlich, so dass hier ebenfalls weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.
Trotz der prekären Ausgangslage haben wir uns nicht entmutigen lassen und uns bereits zu Beginn des 2. Halbjahres 2025 verwaltungsintern auf eine Strategie für die Haushaltsaufstellung und Vorbereitung der Haushaltsberatungen verständigt. Dabei war es mir besonders wichtig, sowohl die Verwaltung, als auch den Gemeinderat frühzeitig in den Prozess einzubeziehen. Ich bedanke mich an dieser Stelle gerne beim Gemeinderat für die stets konstruktive Zusammenarbeit in diesen nicht einfachen Zeiten.
Innerhalb der Verwaltung habe ich die Leitlinie einer Einsparung in Höhe von 5% bei den Verwaltungsaufwendungen, bzw. den Mittelanmeldungen der einzelnen Ämter herausgegeben, welche in den Vorberatungen zum Haushaltsentwurf berücksichtigt wurde. Damit konnten wir das Defizit des Finanzhaushaltes bereits im Vorfeld absenken.
Entscheidungen und Handlungen wie diese stellen die Verwaltung und insbesondere die Amtsleiter vor Herausforderungen und führen zu Diskussionen, aber haben, Stand heute, dazu geführt, dass wir im nächsten Haushalt handlungsfähig sind.
An dieser Stelle darf ich mich bei meinem Verwaltungsteam im Rathaus, insbesondere bei der Kämmerei und vor allem bei unserem Kämmerer für die stets konstruktive und gute Zusammenarbeit bedanken. Aus meiner Sicht hat sich der deutliche Mehraufwand mehr als gelohnt.


 
2.7.1 Ergebnishaushalt 2026

 
Trotz fehlender Finanzmittel seitens des Landes und des Bundes können in Bühlertal weiterhin Investitionen getätigt werden und das Gemeinwesen gefördert werden. Das ist nicht selbstverständlich, darauf können wir stolz sein! Rückblickend konnten wir 2025 insbesondere die dringend notwendige Sanierung des Daches im Haus des Gastes und den Einbau eines Aufzuges im Sinne der Barrierefreiheit verwirklichen. Weiterhin konnten wir einen Teil des Daches des Bauhofes abdichten und die Beleuchtung in der Mittelberghalle auf LED-Technik umstellen. In die Infrastruktur haben wir rund eine halbe Million Euro investieren können.

2.7.2 Finanzhaushalt

Welche Investitionen haben wir für 2026 geplant?
Erfreulicherweise profitieren wir hier in Bühlertal ebenfalls von dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes und erhalten daraus voraussichtlich über mehrere Jahre insgesamt 5,2 Mio. Wir planen, die Bundesmittel für dringend notwendige Sanierungsarbeiten im Straßennetz (z.B. Hirschbachstraße) und an den Trockenmauern, den Duschen in der Mittelberghalle, die Beschaffung eines Auslegermähers für den Bauhof, sowie für weitergehende Projekte der Infrastruktur im Bereich der Digitalisierung in IT abzurufen und einzusetzen. Damit könnte die Höhe der notwendigen Kreditaufnahme verringert werden.

2.8 Eigenbetriebe der Gemeinde

Der Eigenbetrieb Gemeindewerke entwickelt sich weiterhin solide. Im Wirtschaftsjahr 2026 gehen wir aktuell von einem Jahresüberschuss in Höhe von 63.000 Euro aus. Dieses Ergebnis konnten wir insbesondere durch Einsparungen im Bereich der Materialaufwendungen erreichen. Dort haben wir über 250.000 Euro einsparen können, indem wir Maßnahmen kritisch hinterfragt und neu geplant haben.
Im Bereich der Investitionen steht die dringend notwendige Beschaffung eines Fahrzeuges für die Wasserversorgung und die Sanierung des Hochbehälters Roßbühl sowie weitere kleinere Investitionen zum Erhalt des Wassernetzes an.
Mittelfristig werden wir darauf hinwirken, weitere Einsparungen im Bereich der Gemeindewerke einzuplanen, bzw. vornehmen.
Mein Dank gilt an dieser Stelle dem gesamten Team der Stadtwerke um Wassermeister Klaus Kist herum. Sie leisten täglich wertvolle Arbeit, dass wir insbesondere jeden Tag über frisches Trinkwasser verfügen.
Das Seniorenzentrum ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde und für unsere Bürgerinnen und Bürger. Durch die Rahmenbedingungen im Gesundheits- und Pflegewesen, insbesondere durch die Heimbauverordnung, wurde es in den aktuellen Strukturen zu einer defizitären Einrichtung. Die Vorgaben der Heimaufsicht werden weiterhin umgesetzt. In der stationären Pflege werden nun 40 und in der Kurzzeitpflege 4 Plätze vorgehalten. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Einrichtung und das Gebäude mittlerweile 30 Jahre alt sind und entsprechende Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen anstehen. Dennoch ist der Eigenbetrieb Seniorenzentrum aktuell schuldenfrei, es mussten 2024 und 2025 keine Kredite aufgenommen werden.
Um den genannten Herausforderungen weiterhin standhalten zu können, haben wir mit Beginn des Jahres 2025 eine Strukturkommission mit Vertretern aus allen Fraktionen des Gemeinderates eingerichtet. Aufgabe dieser Strukturkommission war die Erarbeitung von Einsparpotentialen, um das haushälterische Defizit zu reduzieren. Stand heute gehen wir von einem Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 190.000 € für das Haushaltsjahr 2026 aus. Diese Summe sollte uns diese Einrichtung wert sein. Ich möchte mich bei allen Mitgliedern der Strukturkommission recht herzlich für die geleistete, konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken. Die Strukturkommission wird auch 2026 fortgeführt werden.
 

2.9 Wie geht es weiter mit den kommunalen Haushalten?

Über den Zeitraum des neuen Haushaltes 2026 hinaus – und das ist das eigentliche Problem – gibt es in der mittelfristigen Finanzplanung keine Anzeichen dafür, dass sich die wirtschaftliche Situation der Kommunen, und konkret von uns, der Gemeinde Bühlertal, wesentlich entspannen.
Wir müssen realistisch sein, es ist nicht ausgeschlossen, dass der Landkreis Rastatt zum Jahr 2027 erneut an der Kreisumlagen-Schraube drehen wird. Allein der notwendige Bau eines Zentralklinikums in Rastatt und die damit verbundenen, expandierenden Kosten, in Kombination mit den Rahmenbedingungen für die Landkreise, lässt es als wahrscheinlich erscheinen, dass wir hier etwas zu erwarten haben.
Weiterhin ist zu erwarten, dass weitere Aufgabenübertragungen seitens des Bundes oder des Landes an die Kommunen übertragen werden, ohne dass diese unter Beachtung des Konnexitätsprinzips refinanziert werden und somit zu weiteren finanziellen Belastungen der Gemeinde Bühlertal führen.
Vor diesem Hintergrund werden wir in Bühlertal wie folgt auf die finanzielle Entwicklung reagieren:
Wir werden weiterhin im Vorfeld der Erstellung des Haushaltsentwurfs verwaltungsintern Einsparziele formulieren und eine Arbeitsgruppe unter Leitung unseres Kämmerers einrichten, die den Ergebnishaushalt regelmäßig auf Optimierungspotentiale durchforstet und mögliche Entscheidungsvorschläge für den Gemeinderat erarbeitet.
Dabei wird es eine Aufgabe der Arbeitsgruppe sein, im Haushalt eingeplante Maßnahmen zu hinterfragen und den dafür benötigten Mittelbedarf anzupassen, vorhandene Standards teilweise herunter zu fahren, laufende Budgets weiter zu prüfen, freiwillige Leistungen zu reduzieren oder deren Kostendeckungsanteil zu erhöhen, Gebäudenutzungen zu prüfen.
Dabei darf es nicht das Ziel der Arbeitsgruppe sein, „Sparen um des Sparens Willens“ zu verfolgen, sondern Möglichkeiten und Ideen aufzuzeigen, damit notwendige Maßnahmen insbesondere des Erhalts der kommunalen Infrastruktur und des Gemeinwesens weiterverfolgt werden können.
 

2.10 Mutig sein – Zukunft gestalten

Sehr verehrte Damen und Herren,
die vergangenen Wochen und Monate waren für die Verwaltung, den Gemeinderat und mich aufregend und nicht immer vergnügungssteuerpflichtig. Erkannt haben wir dabei, dass wir den dabei eingeschlagenen Weg weiterhin konsequent verfolgen müssen. Mit den Rahmenbedingungen, die wir als Kommune in Baden-Württemberg haben.
Uns ist bewusst, dass eine der bestimmenden Herausforderungen neben den finanziellen Entwicklungen der prognostizierte Rückgang an Fachkräften innerhalb der öffentlichen Verwaltung sein wird. Deshalb werden wir unsere Bemühungen als attraktiver Arbeitgeber weiterhin wahrgenommen zu werden, verstärken. Wir werden Leistungsträger innerhalb der Gemeinde auch künftig fördern und fordern. Dabei werden wir den eingeschlagenen Weg der Digitalisierung weiterverfolgen, z.B. mit der Einführung eines Digitalen Zeiterfassungssystems, der Überarbeitung unserer Homepage und der damit verbundenen digitalen Angebote für die Bürgerinnen und Bürger. Diese Maßnahmen werden essentiell dafür sein, weiterhin neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwerben zu können.
Der realistische Blick nach vorne zeigt: es wird sicherlich unbequem. Die Aufgaben einer Kommune sind heutzutage wesentlich weitergehender und komplexer als früher. Auf der anderen Seite verfügen fast alle Kommunen über Strukturen, die seit mehreren Jahrzenten nicht an die neuen Rahmenbedingungen angepasst worden sind. Gleichzeitig sind die erforderlichen oder vorzuhaltenden Standards und Erwartungen gestiegen, obwohl die vorhandenen Strukturen immer teurer werden. Passt das noch zusammen und welchen Preis werden nachfolgende Generationen dafür bezahlen?
Wir sollten uns nicht verunsichern lassen und versuchen, gemeinsame Lösungen für die aktuelle Situation zu finden. Dabei kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger konstruktiv, und nicht destruktiv oder polemisch, in die Diskussion um Lösungsvorschläge einbringen.
Wir spüren es bereits jetzt in Bühlertal. Manchmal kommt das Gefühl auf, dass Notwendige, aber unbequeme Entscheidungen unerwünscht sind. Doch wem nützt es, wenn wir diese ignorieren?

Politik ist kein Wunschkonzert.

Sie ist Verantwortung.
Wir können nicht einerseits Entscheidungen verhindern oder umkehren und andererseits erwarten, dass die finanziellen Folgen spurlos an uns vorbeigehen.
Unser Fokus in den kommenden Jahren muss klar sein: Erhaltung der Infrastruktur und unseres Seniorenzentrums, Entwicklung der Schullandschaft durch Einsetzung einer Strukturkommission Grundschulen und des Bosch-Areals, sowie Förderung der Wirtschaft. Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, tragen über Steuern und Abgaben unsere Infrastruktur, unterstützen Vereine, Bildung, Kultur. Wir brauchen dafür auch politische Rahmenbedingungen, die unternehmerisches Handeln ermöglichen, nicht lähmen.
Unsere Gemeinde ist bereits sehr gut interkommunal vernetzt, diese Vernetzung werden wir konsequent weiterverfolgen, denn gemeinsam lassen sich viele Aufgaben besser meistern, als einsam.
Genießen wir nach diesen Worten „eine letzte Runde“ mit dem Musikverein.

 

Teil 3: 725 Jahre Bühlertal

Meine Damen und Herren,
nach meinen vergangenen Worten und Ausführungen zu der finanziellen Lage der Kommunen im allgemeinen und Bühlertal im Besonderen, möchte ich Ihren Fokus auf eine andere Thematik lenken.
Im Jahr 2026 können wir gemeinsam gleich mehrere wichtige Jubiläen begehen: 725 Jahre Bühlertal, 100 Jahre Franziska-Höll-Schule, 30 Jahre Seniorenzentrum und 10 Jahre Bürgerbüro der Gemeinde.
Ohne die einzelnen Jubiläen gegeneinander abwiegeln oder abschwächen zu wollen, möchte ich mich heute auf das 725jährige Jubiläum der Gemeinde Bühlertal konzentrieren. Vor dem Hintergrund des Jubiläumswochenendes im Juni werde ich versuchen, mich historisch kurz zu fassen. Wenn dies auch, im Gegensatz zueinander steht - da sich Historiker in der Regel nie kurzhalten.
725 Jahre Bühlertal: das sind mehr als sieben Jahrhunderte Geschichte, geprägt von Fleiß, Zusammenhalt, Glauben, Wandel und immer wieder von Neubeginn.

3.1 Historie kurzgefasst

Wenn wir zurückblicken, dann führt uns unsere Reise ins Jahr 1301, als Bühlertal erstmals urkundlich als „Buhelere tal“ erwähnt wurde. Eingebettet in die sanften und zugleich kraftvollen Landschaften des Schwarzwalds entstand hier eine Gemeinschaft, die von Beginn an eng mit der Natur verbunden war. Landwirtschaft, Weinbau, Forstwirtschaft und später das Handwerk, insbesondere die sogenannten „Sträßler“ prägten das Leben der Menschen über Generationen hinweg.
Ein bedeutender Abschnitt war das 19. Jahrhundert, als sich Bühlertal langsam wandelte: Neue Verkehrswege, der Anschluss an überregionale Märkte und die beginnende Industrialisierung veränderten das Leben. Dennoch bewahrte sich die Gemeinde ihre ländliche Prägung und ihre starke lokale Identität.
Auch das 20. Jahrhundert stellte Bühlertal vor große Herausforderungen. Die beiden Weltkriege forderten Opfer und hinterließen Wunden, die noch lange spürbar waren. Umso bemerkenswerter ist der Wiederaufbau nach 1945, der von Hoffnung, Tatkraft und dem festen Willen geprägt war, eine lebenswerte Zukunft für die kommenden Generationen zu schaffen.
Selbst in die Zigarrenherstellung ist die Gemeinde Bühlertal eingestiegen, 1884 gab es insgesamt 10 Zigarrenfabriken. Und nicht nur das, ist Ihnen bekannt, dass es in Bühlertal von 1681 bis 1860er ein Eisenwerk gab? Nachdem sich der Abbau von Eisenerz als wenig gewinnerträglich zeigte, wurde dieser Industriezweig durch den Bau von insgesamt neun Sägewerken in Bühlertal abgelöst.
Weitere Meilensteine in der Geschichte der Gemeinde waren der Bau der Bühlertalbahn (1896 bis 1958), des Krankenhauses (1903 bis 1995), der Bau der Firma AVOG (später Bosch), der beiden Schulen, des Freibades (1963) und späterer Umbau zum Bühlotbad (2022), der Bau des Hauses des Gastes (1983) oder der Bau des Mittelbergstadions. 
Bestimmt waren die Zeiten für die Gemeinde Bühlertal nicht immer leicht.
Doch was unsere Gemeinde immer ausgezeichnet hat, war ihre Fähigkeit, Rückschläge zu überwinden und gestärkt daraus hervorzugehen. Nach Zeiten der Zerstörung folgten Phasen des Wiederaufbaus – getragen vom Gemeinschaftssinn der Menschen hier im Tal.
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Bühlertal zu einer modernen, lebendigen Gemeinde entwickelt – mit starken Vereinen, einem regen Ehrenamt, engagierten Bürgerinnen und Bürgern, erfolgreichen Betrieben und einer hohen Lebensqualität. Tradition und Fortschritt gehen hier Hand in Hand. Darauf dürfen wir stolz sein.
725 Jahre Bühlertal bedeuten vor allem eines: Menschen, die Verantwortung übernommen haben – für ihre Familien, für ihre Nachbarn, für ihre Gemeinde. Ihnen allen gilt heute mein Dank: den früheren Generationen, die den Grundstein gelegt haben, und den heutigen, die Bühlertal mit Ideen, Herz und Engagement weiterentwickeln.
Lassen Sie uns dieses Jubiläum nicht nur als Rückblick verstehen, sondern auch als Auftrag für die Zukunft. Bewahren wir das, was Bühlertal ausmacht: den Zusammenhalt, die Offenheit, die Verwurzelung in unserer Heimat – und den Mut, Neues zu wagen.

Teil 4: 725 Jahre – Heimat mit Weitblick

4.1 Wer sind wir?

Das Jubiläumsjahr bringt die Zeit mit sich, unsere Wurzeln und Möglichkeiten in Bühlertal neu zu denken oder zu entdecken. Bühlertal ist eine attraktive Gemeinde mit einer starken Gemeinschaft im Schwarzwald, die zahlreiche Möglichkeiten für den Tourismus und die Wirtschaft, aber auch für neuen Wohnraum und damit für Familien bietet. Um attraktiv in die Zukunft gehen zu können, müssen wir altbewährte Dinge überdenken und kritisch prüfen, ob diese nicht in einer neuen Art und Weise fortgeführt werden können.
Umso erfreulicher ist es für mich, dass ich Sie heute an einer weiteren Premiere teilhaben lassen kann, in der wir eine altbewährte Sache überdacht haben, um diese in einer neuen Art und Weise fortführen zu können. Ich lade Sie deshalb dazu ein, sich auf eine kurze Reise mit mir zu begehen und sich mit mir gemeinsam Gedanken zu unserer Gemeinde zu machen.
Bühlertal liegt wunderbar eingebettet am Westhang des Nordschwarzwaldes in ein Tal, durch welches das blaue Wasser der Bühlot fließt. Als Besonderheit verfügen wir über grüne, oder im Herbst auch eher gelbe Weinberge, mehrere Seitentäler oder „Zinken“ und herrliche Panoramaaussichten am Engelsfelsen oder vom Kriegerdenkmal aus. Charakterlich sind die Worte idyllisch, vielfältig und lebendig aus meiner Sicht mehr als zutreffend für unsere aktive Gemeinde. Traditionen und das ehrenamtliche Engagement unserer zahlreichen Vereine und Organisationen oder ehrenamtlicher Einrichtungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in unserer Identität. Bei uns können wir und andere Menschen regionale Produkte und die volle Schönheit der Natur erleben. Denken wir nur an die Gertelbachwasserfälle. Den Naturpark oder den Nationalpark, der unsere Gemeinde umgibt, nicht zu vergessen.  
Zusammengefasst:
Von hier reicht der Blick weit über die Landschaft und öffnet neue Perspektiven – für Naturerlebnisse ebenso wie für das Leben im Tal. Gleichzeitig zeigt sich die Region im Detail: in liebevoll angelegten Weinbergen, in traditionsreicher Handwerkskunst und in der Nähe ihrer Menschen. So entsteht ein Ort, der Heimat gibt und immer wieder neue Ausblicke schenkt – geprägt von Menschen mit Weitblick, die die Zukunft der Gemeinde mit Verantwortung und Offenheit gestalten.

4.2 neues Corporate Design

Kommen wir nun zur angekündigten weiteren Premiere an diesem Tag:
Die genannten Überlegungen sind in unseren Entwicklungsprozess für ein Jubiläums-Logo eingeflossen, welches gleichzeitig zukünftig für unsere Gemeinde stehen kann und mit unserer Gemeinde verbunden werden soll. Dabei stellen wir das Jubiläums-Jahr und auch weitere Jahre unter den Slogan „Heimat mit Weitblick“. Aus dem Ihnen bekannten Logo: „Bühlertal die Gemeinde“ wird nunmehr „Bühlertal. Heimat mit Weitblick.“ Unser Ziel ist es, dass Gemeinde und Institutionen diesen Claim nutzen – und Vereine, Partner sowie regionale Akteure zentrale Elemente übernehmen. Das hoheitliche Wappen der Gemeinde Bühlertal bleibt selbstverständlich weiterhin bestehen.
Wenn für uns zunächst das Jubiläumsjahr als Ausgangspunkt für ein neues Erscheinungsbild die Grundlage war, soll das Logo insbesondere für unseren digitalen Auftritt auf der aktuell in Neugestaltung befindlichen Homepage und den neuen oder sozialen Medien Verwendung finden. Gleichzeitig soll es uns als starke Tourismus-Gemeinde nach außen präsentieren und verwaltungsintern für Erleichterungen im täglichen doing sorgen. Schließlich steht es für eine stärkere Identität und orientiert sich an aktuelle Vorgaben und vergleichbaren Auftritten oder Logos anderer Gemeinden.
Die Farben des Logos orientieren sich dabei an der bereits angesprochenen Farbwelt von Bühlertal, Gemeinde (gelb) – Schwarzwald und Weinberge (grün) und Wasser (blau). Sie verbindet Natürlichkeit und Lebendigkeit – ein frischer, aktivierender Mix, der das Lebensgefühl des Tals transportiert: natürlich – belebend – frisch.
Der Leitspruch „Heimat mit Weitblick“ verbindet zwei weitere Besonderheiten unserer Gemeinde. Weite und Nähe liegen als geografische Besonderheit bei uns nahe beieinander. Das Wort Heimat steht dabei für unsere Traditionen, unsere Gemeinschaft, das Gefühl hier Zuhause zu sein.
Wer schon einmal seinen Blick über Bühlertal hat schweifen lassen, kann sich sehr gut vorstellen, was das Wort „Weitblick“ implizieren soll. Neben einem Panoramablick bedeutet es auch rationale Weitsicht, d.h. zukunftsfähig und innovativ zu denken und zu handeln. 
Zusammenfassend wollen wir das Jubiläum als Auftakt nutzen uns zukünftig klar als Ort zu positionieren, der Natur, Genuss und Gemeinschaft auf einzigartige Weise verbindet – und dies mit einem neuen Leitspruch im neuen Corporate Design klar, konsistent und einladend nach außen trägt.
Ich freue mich, Ihnen nunmehr ein erstes „look an feel“ hinsichtlich der neuen Marke Bühlertal in dem nun folgenden Trailer geben zu können. Film ab!

 

Teil 5: Verabschiedung und Danksagung

Meine Damen und Herren,
Liebe Gäste,
wir stehen am Beginn eines besonderen Jahres. Einem Jahr, in dem wir auf 725 Jahre Bühlertal zurückblicken dürfen – und zugleich mutig nach vorne schauen. Vieles in der Welt ist im Wandel, manches ist unsicher. Doch eines bleibt: unsere Gemeinschaft hier vor Ort. Unsere Verbundenheit mit diesem Tal, dieser Landschaft, diesem Ort, den wir Heimat nennen.
„Heimat mit Weitblick“ – dieser Leitspruch beschreibt sehr schön, was uns ausmacht. Wir sind verwurzelt in Tradition, Geschichte und Miteinander. Und gleichzeitig sind wir bereit, Neues zu wagen, Verantwortung zu übernehmen und Zukunft zu gestalten. Ich danke allen, die dazu beitragen, insbesondere dem Gemeinderat, den Schulen und Kindertageseinrichtungen, den Kirchen, den Vereinen und Ehrenamtlichen, unseren Unternehmen und Betrieben und nicht zuletzt Ihnen allen, den Bürgerinnen und Bürgern von Bühlertal.
Ohne Ihr Engagement, Ihre Ideen, Ihre Tatkraft wäre unsere Gemeinde nicht das, was sie ist.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich die fleißigen Helfer der Verwaltung, die dazu beitragen, dass unser Neujahrsempfang regelmäßig entspannt und gut ablaufen kann. Vertretungsweise für das gesamte Team möchte ich Frau Ulla Meier und Herrn Dominik Braun erwähnen. Vielen Dank für eure tolle Arbeit vor und hinter den Kulissen!
Mein besonderer Dank gilt den vereinten Männerchören unter der Leitung von Frau Elke Haag und dem Musikverein unter der Leitung von Simon Kist. Vielen Dank für die tolle musikalische Umrahmung.
Recht herzlich möchte ich mich auch bei der Kolpingfamilie und dem Hornschlittenclub für die heutige Unterstützung bei der Bewirtung und dem DRK und der Feuerwehr für die Absicherung unseres Neujahrsempfanges bedanken.
Einen besonderen Dank möchte ich der Frau an meiner Seite aussprechen. Liebe Jana, vielen Dank für deine unermüdliche Unterstützung, für’s „Rückenfreihalten“ und deine Begleitung meines Weges als Bürgermeister der wunderschönen Gemeinde Bühlertal!   
Meine Damen und Herren,
Lassen Sie uns dieses Jubiläumsjahr nutzen, um einander zu begegnen, miteinander zu feiern, miteinander zu sprechen und miteinander anzupacken. Bewahren wir das, was uns stark macht – und gehen wir gemeinsam neue Wege, mit Vertrauen, Zuversicht und Offenheit.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, erfülltes und hoffnungsvolles Jahr 2026.
Möge es ein Jahr des Miteinanders werden – für Bühlertal, unsere Heimat mit Weitblick.
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
 
Urs Kramer
Bürgermeister

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