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Ehrenfeier zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal - "Sehnsucht nach Frieden in der Welt"

Pfarrerin Anke Mühlenberg Knebel stellte in Ihrer Predigt fest, dass es 104 Jahre her ist, dass der 1. Weltkrieg sein Ende fand. Vor 77 Jahren endete der zweite Weltkrieg. Es ist lange her, so lange, dass die meisten Menschen, die heute leben, diese Kriege nicht selbst erlebt und erlitten haben.  Unsere ganz persönliche Trauer und Erinnerung klagen jeden Krieg und jede Gewalt in der Welt an. Dass Frieden nicht selbstverständlich ist, immer wieder auch bedroht ist, das erleben wir als traurige Wahrheit. In Krisengebiete werden jetzt auch aus Deutschland Waffen und militärisches Gerät geliefert. Natürlich, die Waffen werden der Ukraine helfen, sich zu verteidigen, völkerrechtlich gibt es ein Selbstverteidigungsrecht der Staaten, die angegriffen wurden. Aber durch Waffen und Panzer entsteht kein Frieden. Es wird Sieger und Besiegte geben, auch in diesem Krieg, aber Frieden wird es nicht geben. Eigentlich verlieren bei einem solchen Krieg alle. Der heutige Tag soll uns dazu ermutigen, dass wir nach dem Frieden suchen und alles in unserer Macht Stehende tun für ein friedliches Miteinander der Menschen. Den Weg zum Frieden kann man nirgends besser starten als an einer Kriegsgräberstätte oder an einem Ehrenmal, so Anke Mühlenberg-Knebel.


Bürgermeister Hans-Peter Braun bezeichnete den Volkstrauertag als Tag des Innehaltens. An diesem Tag wollen und müssen wir in diesem Jahr ganz besonders das aussprechen, was uns allen hier in unserem Land, den Menschen in der Ukraine und den allermeisten Menschen in der Welt das höchste Anliegen ist. Es geht um die Sehnsucht nach Frieden, Freiheit und Menschenrechten. Jede Staatsfrau und jeder Staatsmann weiß, wie viel Not und Schrecken ein Krieg über die betroffenen Völker bringt, und doch wird mit scheinbar überzeugenden Argumenten immer noch Krieg als Mittel für Konfliktlösungen betrachtet und immer wieder eingesetzt. Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine verdeutlichen uns das in besonderer Weise. Das Leid ist unbeschreiblich. Weil Erinnerungen verblassen und immer weniger Menschen unter uns sind, die das Grauen zweier Weltkriege und die Grausamkeiten der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bewusst erleben und erleiden mussten, müssen wir immer wieder aufs Neue an den Gräbern unserer Toten an diese Schrecken für die Menschheit erinnern. Wer sich das Vergangene nicht bewusst macht, läuft Gefahr, die Schrecken zu wiederholen. Nehmen wir die Geschehnisse in der Geschichte, den Anfang 2022 in der Ukraine begonnen Schrecken und die weltweiten Kriege als Mahnung zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. Halten wir uns stets vor Augen, dass auch aus kleinsten Anfängen eine Lawine entstehen kann, die durch die Dynamik nur schwer beeinflussbar sein wird, gab Hans-Peter Braun zu bedenken.


Pfarrerin Anke Mühlenberg-Knebel und Diakon Alfred Hänecke gestalteten den Wortgottesdienst. Sie baten gemeinsam um Frieden, Verständigung und Versöhnung. Die Fürbitten wurden von Diakon Alfred Hänecke, Horst Schug und Sven Wilhelm vorgetragen.
Vertreter der Vereine und des Gemeinderates sowie einige Bürger nahmen an der Feierstunde beim Kriegerdenkmal teil. Der Männergesangverein Sängerbund unter der Leitung von Frau Elke Haag und der Musikverein unter der Leitung von Sven Wilhelm sorgten für eine würdige Umrahmung der Gedenkfeier. Diakon Alfred Hänecke, Horst Schug und Gottfried Kohler übernahmen hier einen gesanglichen Solopart. Bürgermeister Hans-Peter Braun legte unter Begleitung der Fahnenträger im Ehrenhof des Kriegerdenkmals einen Kranz nieder, wo die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes Ehrenwache hielten.
 

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