Wirtschaftliche Entwicklung
In früheren Jahren war die Gemeinde fast ausschließlich landwirtschaftlich ausgerichtet. Heute gibt es nur noch wenige hauptberufliche Landwirte, allerdings eine große Zahl von Feierabend-Landwirten. Bedeutungsvoll ist der Weinbau (Spätburgunder, Riesling, Müller-Thurgau und Traminer). Gerade für den Spätburgunder sind unsere Granitverwitterungsböden ausgezeichnet geeignet. In den Jahren 1970-1973 wurde der Grenisberg, der sich von der Seßgasse längs des Liehenbachs bis zur Wintereck hinzieht, einer Flurbereinigung unterzogen. Umgelegt wurden 58 ha zum Teil sehr steilen und damit schwierigen Geländes, wovon 34 ha rebfähig sind.
Im Bereich des Sternenberges wurde ebenfalls eine Flurbereinigung durchgeführt. Insgesamt 12 ha wurden auf der Gemarkung Bühlertal umgelegt, auf der Gemarkung Bühl-Altschweier noch ein größerer Teil. Abgesehen von einem Eisenhüttenwerk konnte die Industrie hier nur langsam Fuß fassen. Die ersten Betriebe, die sich in Bühlertal niederließen, waren Sägewerke und Zigarrenfabriken.
Daneben verdienten die Bühlertäler ihr Brot als Holzhauer, Steinmetz und Straßenbauarbeiter. Insbesondere die Natursteingewinnung wird immer noch betrieben. Die Gemeinde erfreut sich darüber hinaus eines reichhaltigen Dienstleistungsangebots und hat eine ausreichende Anzahl von Fachgeschäften und Handwerksbetrieben, die sich beim jährlich sattfindenden verkaufsoffenen Sonntag zahlreich präsentieren. Eine hervorragende Gastronomie verwöhnt den Gaumen ihrer Gäste.